





Yamaha G5 — ein Flügel von 197 cm Länge, schwarz poliert.
Die G-Reihe war Yamahas frühere Flügelserie, aus der später die C-Reihe hervorging; der G5 ist darin das 197-cm-Format, ein Salonflügel. Diese Länge liegt in der Mitte zwischen Wohnzimmerflügel und Konzertinstrument: die Basssaiten sind lang genug, dass die tiefe Oktave klar und nicht dumpf kommt, und der Ton füllt einen großen Raum, ohne dass es dafür einen Konzertflügel braucht.
Ein Instrument für Menschen, die ernsthaft spielen: für Pianisten, die zu Hause arbeiten, für Klavierklassen, für kleine Säle und Kirchen. Für ein erstes Klavierjahr ist es zu viel Flügel — nicht am Können, sondern am Platz. Zwei Pedale: rechts hält den Ton, links verschiebt die Mechanik, sodass die Hämmer weniger Saiten treffen und der Klang schmaler wird.
Schwarzer Hochglanz ist der Klassiker und zeigt jeden Fingerabdruck; ein trockenes Mikrofasertuch genügt.
Mit Bank braucht der Flügel gut 2,5 × 1,5 m, also rund 4 m², und er steht frei im Raum — der Deckel öffnet nach links. Fern von Heizung und Sonne: Feuchteschwankungen verstimmen ihn. Er wiegt 340 kg und geht nur ohne Beine, hochkant auf dem Transportbrett, durch die Tür — das ist Arbeit für Klaviertransporteure. Wer Nachbarn hat, lässt ein Silent System einbauen und übt mit Kopfhörern auf derselben Mechanik.
Eine kuratierte Auswahl, die dieselbe Handwerkskunst, denselben Charakter und denselben Klang teilt.








