








Yamaha U1 — ein japanisches Klavier, 121 cm hoch, schwarz hochglänzend.
Das Instrument, an dem halbe Musikschulen unterrichten: für Kinder, die ernsthaft üben, für Studierende, für Erwachsene, die verlässlich dasselbe vorfinden wollen.
Yamaha baut das U1 seit Jahrzehnten, und sein Ruf beruht darauf, dass ein U1 dem anderen gleicht — wer auf einem gelernt hat, findet sich auf jedem zurecht. 121 cm sind die obere Kante des Wohnungsformats: Die Saiten sind länger als bei kompakten Modellen, der Bass entsprechend voller. Drei Pedale: rechts hält den Ton, links dämpft, das mittlere senkt einen Filzstreifen zwischen Hammer und Saite und macht das Üben leise — praktisch, wenn spät noch etwas sitzen muss.
Der schwarze Hochglanz ist pflegeleicht, zeigt aber jeden Fingerabdruck und jede Spiegelung des Fensters; ein weiches, trockenes Tuch reicht.
Das Klavier steht an der Wand und braucht mit dem Platz zum Sitzen rund 0,9 m². Mit 61 cm Tiefe passt es durch eine normale Tür. Nicht neben die Heizung und nicht in die Sonne: Feuchteschwankungen verstimmen es. Es wiegt 228 kg, über das Erdgeschoss hinaus tragen es Möbelpacker. Wer nachts übt und dünne Wände hat, lässt in ein akustisches Klavier ein Silent System einbauen und spielt mit Kopfhörern weiter.
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Eine kuratierte Auswahl, die dieselbe Handwerkskunst, denselben Charakter und denselben Klang teilt.








