





Danemann 160 — ein englischer Flügel, 160 cm lang, in Nussbaum hochglanz.
Danemann war ein Londoner Haus, dessen Instrumente über Jahrzehnte in britischen Schulen und Musikräumen standen; die Firma war für robuste, unkompliziert gebaute Klaviere und Flügel bekannt. Mit 160 cm gehört dieser zu den kleinen Flügeln: er hat deutlich mehr Basssaite als jedes Klavier und deutlich weniger als ein Konzertflügel, und die Mechanik repetiert schneller, als es ein Klavier je kann.
Ein Flügel für ein Wohnzimmer, in dem gespielt wird: für Fortgeschrittene, die vom Klavier umsteigen, für Klavierlehrer, die zu Hause unterrichten. Zwei Pedale: rechts hält den Ton, links verschiebt die Mechanik und macht den Klang schmaler. Wer für sein Repertoire ein Sostenuto-Pedal braucht, findet es hier nicht.
Nussbaum in Hochglanz ist auffälliger als Schwarz und passt zu hellen Möbeln; Fingerabdrücke wischt man mit einem trockenen Mikrofasertuch weg, nicht mit Wasser.
Mit Bank braucht der Flügel etwa 2 × 1,6 m Boden, also rund 3 m², und er steht frei — der Deckel öffnet nach links, dort sollte Platz bleiben. Nicht neben die Heizung, nicht in die Sonne: das Holz mag keine Feuchteschwankungen. Durch die Tür geht ein Flügel nur ohne Beine, hochkant auf dem Transportbrett, also mit Klaviertransporteuren. Wer Nachbarn hinter der Wand hat, lässt ein Silent System einbauen und spielt mit Kopfhörern weiter.
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Eine kuratierte Auswahl, die dieselbe Handwerkskunst, denselben Charakter und denselben Klang teilt.








