







August Förster II — ein Flügel aus deutscher Fertigung, 160 cm lang, schwarz hochglänzend, mit französischer Politur aus Schellack.
Gedacht für alle, die zu Hause wirklich am Flügel arbeiten wollen: fortgeschrittene Schüler, Studierende, Unterrichtende, dazu kleine Säle.
160 cm sind der Einstieg in die Flügelmensur. Die Basssaiten sind länger als bei jedem Klavier und deutlich kürzer als bei einem Konzertflügel; auf diese Mitte ist die Länge gebaut. Oft entscheidet ohnehin nicht die Länge, sondern die Mechanik: Der Hammer fällt durch sein eigenes Gewicht zurück, die Repetition kommt schneller und sauberer als am Klavier, ein leiser Triller verlangt weniger Kraft. Zwei Pedale: rechts hebt die Dämpfer, links verschiebt die Mechanik, sodass der Hammer weniger Saiten trifft. Ein Sostenuto in der Mitte gibt es nicht — wer Literatur mit ausgeschriebenem drittem Pedal spielt, sollte das vorher wissen.
Die Politur ist Schellack, von Hand aufgetragen: kein Wasser, kein Alkohol, keine Hitze. Das Glas gehört nicht auf den Deckel, Staub kommt trocken mit weichem Tuch herunter. Hochglanz zeigt jeden Fingerabdruck, das Tuch liegt am besten in Reichweite.
Mit 160 × 140 cm belegt der Flügel rund 2,5 m², dazu kommt Platz zum Sitzen und zum Öffnen des Deckels. Durch eine normale Tür geht er nur zerlegt: Beine und Lyra werden abgenommen. Bei 280 kg tragen ihn Möbelpacker, nicht Freunde. Stellen Sie ihn nicht neben die Heizung und nicht in die Sonne, Feuchteschwankungen verstimmen jedes Instrument. Wer spät übt und dünne Wände hat, lässt in einen akustischen Flügel ein Silent System einbauen und spielt danach mit Kopfhörern weiter.
Hören Sie, wie dieses Instrument wirklich klingt — mit Sorgfalt in unserem Wiener Salon aufgenommen.
Eine kuratierte Auswahl, die dieselbe Handwerkskunst, denselben Charakter und denselben Klang teilt.








